Kann der Geist die Materie verändern?
Teil 1
Die Quantenphysik,
praktisch erklärt am Beispiel des Doppelspalt-Experiments
0 Ausgangspunkt
Die durch meinen diagnostizierten Grauen Star reduzierte Sehstarke meines rechten Auges hat sich innerhalb eines Monats von 20% auf eine Sehstärke von 60% erhöht. „Das ist unmöglich“, sagte die Assistentin, welche die Messung in der Augenklinik durchführte und zweifelte die vorhergehende Messung an. Die vorhergehenden Messungen durch zwei Optiker und anschließend durch meinen Augenarzt waren aber korrekt. Grauer Star ist eine materielle Eintrübung der Linse, die im Allgemeinen als irreversibel betrachtet wird und die üblicherweise durch den operativen Ersatz der eigenen Linse durch eine Kunstlinse behoben wird. Wie könnte eine derartige materielle Eintrübung verändert werden? Leider gibt es keine chemischen Verfahren, um diese Trübung zu beseitigen. Gibt es die Möglichkeit durch bestimmte Augenübungen und eine intensiv durchgeführte Meditationspraxis diese Veränderung zu bewirken? Von verschiedenen Seiten bekam ich dazu Hinweise und so wollte ich herausfinden, ob das möglich ist. Daher machte ich seit Anfang August täglich mindestens zwei Mal Augenübungen nach der Norbekov-Methode und meditierte auch jeden Tag morgens und abends mindestens ein halbe Stunde.
Kann der Geist in Form einer Meditation Materie bewegen und verändern? Dieser Frage möchte ich im Folgenden nachgehen, indem ich die quantenphysikalischen Prozesse, die sich mit dem Wesen der Materie beschäftigen (Teil 1) mit den psychologischen Prozessen des Geistigen durch Meditation (Teil 2) in Beziehung setze.
I Was ist das Materielle eigentlich?
Schon im antiken Griechenland postulierte der Philosoph Platon, dass der Geist – er nannte es die Welt der Ideen – das Grundlegende der Realität ist und dass das Materielle eigentlich nur ein Abbild dieses Geistes sein kann. Anfang des 20. Jahrhundert entdeckten auch die Physiker, die erforschen wollten aus welcher Substanz die materielle Welt letztendlich besteht, die sogenannte Doppelnatur des Materiellen:
Die Materie kann, wenn man sie in die kleinstmöglichen Teilchen zerlegt, in bestimmten Experimenten sowohl als körperliche Teilchen (Korpuskel genannt) als auch als Wellen, d. h. als bewegte Energie in Erscheinung treten. Das war natürlich eine Sensation in Bezug auf die bisher übliche Physik:
Die Materie kann als bewegte Energie verstanden werden, die sich in Form von Wellen fortpflanzt
Mit Einsteins einfacher Formel E=mc² kann diese Energie berechnet werden (wobei E die Energie, m die Masse einer Materie und c² das Quadrat der Lichtgeschwindigkeit, also eine konstante Zahl bedeutet).
II Das Doppel-Spalt-Experiment
In dem Doppelspalt-Experiment des Physikers Young Anfang des 20. Jahrhunderts kann diese Doppelnatur des Materiellen, also das Auftreten der Materie in Form von körperlichen Teilchen bzw. „Korpuskeln“ oder in Form von energiereichen Wellen sehr deutlich gezeigt werden. In diesem Versuch werden Atombausteine, also materielle Teilchen, wie z. B. Elektronen oder Neutronen im luftleeren Vakuum auf einen Doppelspalt abgeschossen. (Siehe Abbildung 1)
![]() |
Abbildung 1
Das Doppel-Spalt-Experiment
Die Teilchen treffen dann nach Durchtritt durch den Doppelspalt in einer bestimmten Entfernung auf einen Beobachtungs-Schirm auf und hinterlassen dort beim Auftreffen sichtbare bzw. messbare Spuren.
III Was die Wissenschaftler entdeckten
Bevor die Wissenschaftler den Versuch durchführten, erwarteten sie entsprechend den bisher bekannten Naturgesetzen der Bewegungslehre zwei Streifen der auf den Bildschirm auftreffenden Teilchen entsprechend der Abbildung 2:
Abbildung 2
Die Wissenschaftler erwarteten 2 Spalten auf dem Bildschirm
Zu ihrer großen Überraschung war jedoch ein völlig anderes Ergebnis zu beobachten: Nicht zwei Streifen sondern zahlreiche Streifen waren auf dem Bildschirm verteilt entsprechend Abbildung 3:
Abbildung 3
Die „Teilchen“ treffen verteilt auf dem Bildschirm auf
und erzeugen die vielen verteilten hellen Streifen beim Auftreffen.
Die Physiker kannten sofort das abgebildete Muster. Es war das Muster zweier Wellen, die sich überlagerten, ein sogenanntes Interferenz-Muster zweier gleich starken Wellen.
IV Wie ist das zu erklären?
Die materiellen Teilchen verhalten sich nach dem Durchlaufen des Doppel-Spaltes wie zwei Wellen, die sich in alle Richtungen ausbreiten. Da die Spalten voneinander entfernt sind, überlagern sich diese Wellen, vergleichbar mit zwei Wasserwellen, die aufeinandertreffen und sich überlagern.
Wenn dabei Wellenberg und Wellental aufeinander treffen, quasi plus und minus, dann heben sich die Wellen in ihrer Wirkung auf. Die Welle ist dann null, das zeigt sich dann auf dem Bildschirm als dunkler Streifen, wo keine Welle auf den Bildschirm auftrifft. Wenn dagegen zwei Wellenberge aufeinander treffen verstärken sich die Wellen (plus und plus). Die Welle wird dann doppelt so hoch. Das zeigt sich dann auf dem Bildschirm als heller Streifen, wo diese verstärkte Welle auf den Bildschirm auftrifft.
Ein bisschen kann man diese Überlagerung auch bei zwei Wasserwellen beobachten, wenn man zwei Steine etwas entfernt voneinander zur gleichen Zeit ins Wasser wirft und beobachtet, wie sich die Welle verändert, wenn beide Wellen aufeinander treffen. (Vergleiche Abbildung 4)
Abbildung 4
Zwei Wellen treffen aufeinander und überlagern sich
Auch hier wird die Welle doppelt so hoch, wenn ein Wellenberg auf einen Wellenberg trifft und die Welle wird quasi aufgehoben, wenn ein Wellenberg auf ein Wellental trifft. Auf diese Weise entsteht bei zwei Wasserwellen genau das gleiche Interferenzmuster, wie bei Abbildung 3.
VI Wie können feste Körperteilchen in der Lage sein,
sich wie Wellen auszubreiten?
Die Physiker standen nun vor dieser Frage. Um das herauszufinden, brachte man nun Messinstrumente, sogenannte Detektoren in den Versuchsaufbau, die in der Lage waren, die Flugbahn der abgeschossenen Teilchen zu messen.
Aber welche Überraschung:
Sobald die Messinstrumente eingeschaltet waren, zeigten sich wieder die beiden Streifen entsprechend Abbildung 2:
Wenn sie die Messinstrumente ausschalteten, zeigte sich sofort wieder das Interferenz-Bild entsprechend Abbildung 3:
Womöglich war es der Einfluss der Messinstrumente selbst, welche diese unglaubliche Veränderung des Messergebnisses auf dem Bildschirm bewirkte?
Das konnte schnell geklärt werden. Die Energie der Messinstrumente selbst konnte diese sprunghaft in Erscheinung tretende Veränderung von zwei Spalten in eine Vielzahl von verteilten Spalten nicht bewirken.
Was sonst könnte dann den Einfluss der eingeschalteten oder ausgeschalteten Messinstrumente auf die Zahl der auf dem Bildschirm erscheinenden Streifen erklären?
VII Die neue quantenphysikalische Erklärung
Die neue quantenphysikalische Erklärung war für die ganze bisherige Physik eine Revolution:
|
Die Materieteilchen waren ohne den Einfluss der Messinstrumente scheinbar gar keine Teilchen mehr, sondern eine Energie, die sich wie Wellen im Raum ausbreitete. |
Die Position der Teilchen war unbestimmt und konnte nur mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit vorausgesagt werden. So verteilten sich die materiellen Teilchen tatsächlich ohne Beobachtung der Flugbahn durch die Wissenschaftler nach dem Durchtritt durch den Doppelspalt im Raum genauso, wie wenn sie zwei Wellen wären, die in alle Richtungen sich ausbreiten und die sich dann überlagern. Erst die Beobachtung durch das Einschalten der Messinstrumente lässt die Vielfalt der möglichen Positionen zu der erwarteten Position der zwei Spalten zusammenbrechen. Die Quantenphysik spricht hier tatsächlich vom „Kollabieren“ von vielen wahrscheinlichen Möglichkeiten auf die in der üblichen Physik eigentlich zu erwartende Position. Das Einschalten der Messinstrumente bewirkt also auf dem Bildschirm ein sofortiges „Kollabieren“ bzw. Reduzieren der vielfältigen Spalten des Interferenzmusters der Abbildung 3 auf die zwei Spalten der Abbildung 2.
VIII Zusammenfassung
Der Prozess des Messens selbst beeinflusst das Messergebnis auf eine unerwartete bedeutsame Weise:
| Ohne jeden Einfluss der Beobachter findet eine unerwartete Vielfalt statt. wenn dieser Einfluss wieder hergestellt wird, reduziert sich die Vielfalt auf das erwartete einfache Resultat. |
Genauer gefasst:
- Die Ergebnisse sind wesentlich davon abhängig, ob die Flugbahn der Atombausteine beobachtet wird oder nicht.
- Wenn die Flugbahn beobachtet wird, zeigt sich das erwartete einfache Ergebnis, im Doppelspalt-Experiment die 2 Spalten. Die „Teilchen“ erscheinen als materielle „Korpuskeln“.
- Ohne Beobachtung, also ohne jeden Einfluss der Beobachter, ist das Ergebnis unerwartet vielfältig, im Versuch zeigen sich weit verbreitete zahlreiche Spalten. Die „Teilchen“ verhalten sich so, als ob sie energiereiche Wellen sind, die sich in alle Richtungen ausbreiten.
- Wenn wieder beobachtet wird, „kollabiert“ oder reduziert sich diese Vielfalt schlagartig auf das erwartete einfache Resultat.
IX Ausklang
Diese oder ähnliche Befunde der Quantenphysik haben eine enorme Welle von alternativen Heilungsmethoden ausgelöst, die sich auf diese Befunde berufen. Im Teil 2 versuche ich den Zusammenhang zwischen dem kreativen Schöpfungsprozess durch geistige Einwirkung bei der sogenannten HEILUNG IM QUANTENRAUM und diesen quantenphysikalischen Befunden zu beschreiben.




