Der verbundene Atem, auch Rebirthing-Atem genannt, ist eigentlich ganz einfach. Er entsteht durch das Weglassen der Atempausen. Du atmest einfach ganz bewusst entweder durch die Nase oder, wenn das nicht geht, durch den Mund. Dabei atmest du etwas tiefer als sonst üblich und lässt nach dem Einatmen und ebenso nach dem Ausatmen die Atempause weg, d.h. das Einatmen und Ausatmen wird einfach miteinander verbunden ohne jede Pause.

Mit dem verstärkten und verbundenen Atem hast du einen besseren Zugang zu deinem Unterbewusstsein und damit auch zu den Gefühlen, die du verdrängt hast. Du kannst mit dem verbundenen Atem durch Gefühle wie z. B. Angst, Wut, Trauer, Scham, Schuld und Schmerz und andere körperliche Empfindungen hindurchgehen, indem du möglichst entspannt alle Gefühle, die bei diesem verbundenen Atmen in deinem Körper auftreten, fühlst und annimmst. Außerdem bekommst du einen Zugang zu psychischen Blockaden, die ihren Ursprung im Erleben von traumatischen Situationen haben. Die blockierte und festgehaltene Energie z. B. einer Schockstarre kommt durch das verstärkte und verbundene Atmen wieder ins Fließen.

Das verstärkte und verbundene Atmen ist eine ganz natürliche Methode, um unser Bewusstsein zu erweitern.  Es hat aber im Gegensatz zu bewusstseinserweiternden Drogen keine Nebenwirkungen, im Gegenteil:

Je mehr wir unseren Atem bewusst und verstärkt fließen lassen, desto mehr Lebendigkeit und Lebensfreude kommen in unser Leben wieder zurück und die Selbstheilungskräfte im Körper werden aktiviert und verstärkt.

Dennoch kann das verstärkte Atmen in seltenen Fällen auch zu einem sog. Hyperventilieren führen. Dann verkrampft sich dein Körper etwas. Aber hab` keine Angst. Atme einfach etwas sanfter weiter. Auch durch diese Erfahrung kannst du gefahrlos hindurchatmen.

In der Meditation HEILUNG IM QUANTENRAUM mit verstärktem und verbundenem Atem können diese Selbstheilungskräfte ganz bewusst und verstärkt aktiviert werden. Dabei ist der QUANTENRAUM nichts anderes als ein Raum ohne jeden Gedanken. Diesen GEDANKENLEEREN RAUM können wir betreten, indem wir uns die übliche und oft unbewusste Flut unserer Gedanken bewusst machen und allmählich reduzieren. Mit unseren Gedanken gehen wir meistens in unsere Vergangenheit oder auch in unsere Zukunft. In der Meditation geht es darum, möglichst präsent in der Gegenwart zu bleiben. Das gelingt uns am einfachsten – zumindest immer wieder- wenn wir ganz bewusst jeden einzelnen Atemzug beobachten. Dann sind wir in der Rolle des Beobachters ganz HIER in unserem Körper und im JETZT in der Gegenwart. Dann gilt es einfach nur zu fühlen und anzunehmen, was du jetzt in deinem Körper fühlen kannst.

Alles das, was du jetzt fühlen kannst, ist genau richtig und darf genau so sein, wie es ist.

Wenn aber ganz natürlicherweise Gedanken auftreten, die dich von der Beobachtung deines Atems ablenken, dann mache dir diese Gedanken bewusst und beginne erneut deine Atemzüge wieder zu beobachten.

Wenn du dennoch immer wieder mit deinen Gedankenin der Vergangenheit oder in der Zukunft  landest, dann atme einfach etwas schneller. Den Atemrhythmus kannst du bis zum sog. Feueratem beschleunigen, bei dem du bis zu zwei Atemzüge pro Sekunde atmest. Bei diesem Feueratem hast du kaum mehr die Zeit, um deinen Gedanken nachzuhängen.

Der GEDANKENLEERERAUM oder QUANTENRAUM ist der  Raum der Schöpfung und der Raum der Möglichkeiten. Hier kannst du deinen Wunsch nach Veränderung deines Lebens oder nach Heilung mit einem einzigen Gedanken ausdrücken, um so einen Veränderungs- oder Heilungsprozess in Gang zu setzen.

Der Atem ist das Leben und der volle Atem bedeutet das volle Leben und du darfst das volle Leben annehmen!

Und mache dir bewusst:

HEILUNG IST MÖGLICH!

 

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